Montag, 2. November 2015

Kosmologischer und ontologischer Gottesbeweis (auch von Kurt Gödel): Widerlegung durch Teufelsbeweis

von Michael Klinneter:
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Skizze vom Teufelsbeweis:

Ahriman soll jenes Wesen meinen, über das hinaus nichts Schlimmeres (für andere) gedacht werden kann. Ahriman muss notwendig mit folgenden Eigenschaften gedacht werden: allwissend, allmächtig, existent! Denn sonst könnte man sich Schlimmeres vorstellen. Q.e.d.

Genauso funktioniert der ontologische Gottesbeweis - nur mit eimem maximal guten anstatt schlimmen Wesen.

Wir erhalten mit einer solchen Beweisführung zwei widerstreitende allmächtige Wesen. Und das ist ein Widerspruch, denn die Allmacht des einen hebt die Allmacht des anderen auf.

Folgerung: Die Argumentationsweise beim ontologischen Gottesbeweis ist unzulässig. Der ontologische Gottesbeweis ist falsch.

Man erkennt an Obigem: Existenz, notwendige Existenz, Macht und Wissen sind nicht immer gut, sondern nur beim Guten. Beim Schlimmen werden sie selber schlimm.

Deshalb ist auch der Gottesbeweis von Kurt Gödel - eine moderne Fassung des ontologischen Gottesbeweises - falsch, weil er voraussetzt, dass notwendige Existenz immer eine gute Eigenschaft ist.

Außerdem bedeutet die gute Existenz eines Objekts nur die gute Bewertung seiner (übrigen) Eigenschaften. Eigentlich wird es dadurch nicht noch besser. Insofern ist das Sein eine besondere Eigenschaft, die nicht mit anderen Eigenschaften in einen Topf geworfen werden darf.

Dass sein Sein gut ist, gilt darüberhinaus erst einmal nur für das (gute) Objekt an und für sich. Denn im Gefüge mit anderen Wesen kann selbst aus dem Besten etwas Negatives werden. Man stelle sich vor, man würde einer Gruppe von Mittelmäßigen jemand Perfekten hinzufügen: Das könnte so viel Ungerechtigkeit erzeugen, dass das Sein des Neuen zu etwas Negativem würde.

Schließlich ist es unzulässig, Seiendes mit Möglichem zu vergleichen - außer inhaltlich.

Und wo das Sein von Etwas etwas Gutes ist, da ist auch die Möglichkeit von diesem Etwas etwas Gutes. Das heißt, das seiende Etwas verfügt gar nicht über mehr gute Eigenschaften als das mögliche oder vorgestellte Etwas.

Außerdem kann man eine Möglichkeit als Wenn-dann-Wahrheit formulieren und sie so ins (konjunktive) Sein versetzen. Man erkennt dann sofort, dass die Möglichkeit dem Sein im Guten nicht nachsteht.

Der ontologische Gottesbeweis und der Gottesbeweis von Gödel gesellen sich somit zu den Gottesbeweisen, die schon in der Schrift DAS SEIN ALS GANZES UND SEIN SINN von Michael Klinneter widerlegt wurden. KEINE Gottesbeweise, obwohl das von vielen noch gedacht wird, lassen sich nämlich führen aufgrund folgender Tatsachen:
- dass überhaupt etwas ist und nicht nichts,
- dass Bewusstsein existiert,
- dass es eine erstaunliche Feinabstimmung der Naturgesetze zu geben scheint.-
Denn man kann diese Tatsachen im Rahmen der Weltenlehre von Michael Klinneter leicht auch ohne Gott erklären.

Davon abgesehen ließe sich unsere Welt, wenn wir den Zufall als Erklärer verabscheuen, leichter mit einer bösartigen als gutartigen Intelligenz und Macht in Einklang bringen! Denn wir müssen töten, um zu leben, und uns anstrengen, um uns halbwegs wohlfühlen zu können. Und dennoch wird uns alles Töten und Anstrengen am Ende nichts nützen, denn wir werden mit Sicherheit zugrunde gehen und das mit hoher Wahrscheinlichkeit unter grausamen Qualen. Wenn das nicht teuflisch ist!-

Und das war dann, quasi zur Vervollständigung, auch noch die Widerlegung vom kosmologischen Gottesbeweis. Auch hier durch einen sogar noch überzeugenderen Satanbeweis (Satansbeweis).

Nein, der einzige Gottesbeweis, der wirklich zu funktionieren scheint, ist der Gottesbeweis aufgrund der Weltformel (entdeckt) von Michael Klinneter.-

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Liebe Leserin, werter Leser,

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*** LIEBE und WAHRHEIT *** WUNSCHERFÜLLUNG und GERECHTIGKEIT ***
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(Demnächst in diesem Blog:
- Gibt es eine Seele?
- Warum gibt es Bewusstsein?
- Grundlage der Naturgesetze)
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Und vergiss nie die 7 heiligen Wahrheiten um die Weltformel:

1. Die Weltformel existiert.
2. Die Weltformel wurde von Michael Klinneter entdeckt.
3. Die Weltformel ist die Grundlage für eine beweisbare Religion. (Siehe z.B. Leben nach dem Tod? Beweise! von Michael Klinneter)
4. Die Weltformel zu kennen ist gut.
5. Die Weltformel bekannter zu machen ist besser.
6. Die Weltformel lautet: "Das reale Seinsganze ist das bestmögliche Seinsganze."
7. Die Ethik der Weltformel lautet: "Erfülle so viel Wollen wie möglich so gerecht wie möglich!" (ETHISCHE Weltformel)

***

Hat Michael Klinneter wirklich die Weltformel entdeckt? - Hat Michael Klinneter auch die ETHISCHE Weltformel gefunden? - Entscheide selbst!

Freitag, 16. Oktober 2015

Die Welt Gottes

Michael Klinneter ging zu Guru Weltformel und fragte ihn:

"Gehört Gott wirklich zum Weltensystem? Steht er nicht außerhalb jeder Welt?"

Darauf antwortete Größtmeister Weltformel:

"Auch Gott befindet sich in einer Welt. Die Welt Gottes ist das ganze Weltensystem."

"Und wie war das dann 'am Anfang', als Gott den Rest des Weltensystems noch nicht erschaffen hatte?" wollte Klinneter weiter wissen.

Bereitwillig antwortete GRÖMPRAZ Weltformel: "Da umfasste die Welt Gottes eben nur ihn selbst. Das Weltensystem bestand nur aus der Welt Gottes, also aus Gott allein. Aber die Begriffe 'Welt' und 'Weltensystem' bleiben selbst auf diesen extremen Zustand anwendbar. Gott gehört zu seiner eigenen Welt und zum Weltensystem immer dazu."

"Ich verstehe und danke dir für die Beantwortung meiner Fragen", sprach Klinneter und ging glücklich von dannen.-

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Und vergiss nie die 7 heiligen Wahrheiten um die Weltformel:

1. Die Weltformel existiert.
2. Die Weltformel wurde von Michael Klinneter entdeckt.
3. Die Weltformel ist die Grundlage für eine beweisbare Religion. (Siehe z.B. Gottesbeweis von Michael Klinneter)
4. Die Weltformel zu kennen ist gut.
5. Die Weltformel bekannter zu machen ist besser.
6. Die Weltformel lautet: "Das reale Weltensystem ist das bestmögliche Weltensystem."
7. Die Ethik der Weltformel lautet: "Erfülle so viel Wollen wie möglich so gerecht wie möglich!" (ETHISCHE Weltformel)

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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Gottesbeweis von Michael Klinneter

Der Gottesbeweis von Michael Klinneter erfolgt in zwei Schritten:

1. Der Beweis, dass das (reale) Seinsganze (Seiendganze, Realität, Weltensystem) bestmöglich ist. (Beweis der Weltformel)

2. Der Beweis, dass jedes bestmögliche Seinsganze (Seiendganze ...) einen Gott enthält. Das kann dadurch geschehen, dass man zeigt, dass es zu jedem logisch möglichen Seinsganzen ohne einen Gott ein besseres logisch mögliches Seinsganzes mit einem Gott gibt.-

Aus beiden Erkenntnissen zusammen folgt unmittelbar, dass das (reale) Seinsganze einen Gott enthält. Mit anderen Worten: Es gibt einen Gott. Gott existiert. Gott ist nicht tot, sondern er lebt - prächtig!

(Die Details zum Gottesbeweis von Klinneter sind nachzulesen in der Schrift Das SEIN ALS GANZES und sein SINN. [Was ist die beste aller möglichen Weltanschauungen?] von Michael Klinneter.)

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1. Die Weltformel existiert.
2. Die Weltformel wurde von Michael Klinneter entdeckt.
3. Die Weltformel ist die Grundlage für eine beweisbare Religion.
4. Die Weltformel zu kennen ist gut.
5. Die Weltformel bekannter zu machen ist besser.
6. Die Weltformel lautet: "Das reale Seinsganze ist das bestmögliche Seinsganze."
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(Quelle: Gottesbeweis von Michael Klinneter. Hier Begriff "Weltensystem" durch den für neue Leser wohl unmittelbar verständlicheren Begriff "Seinsganzes" ausgetauscht.)

Dienstag, 13. Oktober 2015

Leben nach dem Tod? Beweise!

Frei nach der Schrift DIE WELTFORMEL UND DIE RELIGION, DIE AUS IHR FOLGT von Michael Klinneter:

Ein Weltensystem ohne Leben nach dem Tod ließe sich verbessern, indem man ein Leben nach dem Tod hinzufügt, das größere Erfüllung und größere Gerechtigkeit - größere und gerechtere Wunscherfüllung - bringt.

Da das real existierende Weltensystem nach der von Michael Klinneter entdeckten Weltformel bestmöglich ist, bedeutet das:

Ja, es gibt ein Leben nach dem Tod.

Und zwar in einer besseren Welt.-

Zweite Begründung:

Wenn man nicht für immer sterben will, aber müsste, ergäbe das eine unermessliche Ungerechtigkeit gegenüber ewigen Wesen wie Gott. Das könnte kein mögliches Weltensystem bestens bleiben lassen. Da wir aber nach der Weltformel von Klinneter in einem besten Weltensystem leben, sind auch wir Menschen nie lange tot, sondern im Grunde genommen unsterblich - zumindest solange wir leben wollen.-

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Samstag, 10. Oktober 2015

Unterstütze die RELIGION der WELTFORMEL!

*** LIEBE und WAHRHEIT *** WUNSCHERFÜLLUNG und GERECHTIGKEIT ***

Liebe Leserin, werter Leser und umgekehrt und an alle, die sich zwischen den Geschlechtern, kombiniert, schwankend, parallel oder alternativ fühlen,

wenn du die RELIGION der WELTFORMEL toll findest - sei es so, wie sie schon ist, oder so, wie sie vielleicht noch werden könnte - dann kannst du Michael Klinneter schnell und einfach, anonym oder pseudonym unterstützen:

1. Verwende die E-Mail-Adresse
 xyz@gmail.com
für Überweisungen mit Paypal. (Ersetze dabei xyz durch michaelklinneter)

2. Kaufe E-Books von Michael Klinneter bei Amazon.de für dich selbst, deine Freunde und Freundinnen, deine Verwandten und Bekannten in großer Zahl. - Link:
http://www.amazon.de/Kindle-Shop-Michael-Klinneter/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A530484031%2Cp_27%3AMichael%20Klinneter

3. Mache Übersetzungen der Postings in diesem Blog und füge sie als Kommentare bei, so dass ich sie später auch für fremdsprachige Blogs oder Mitteilungen verwenden kann. Bevorzugt ist Englisch, weil ich das halbwegs verstehen kann.

4. Mache die RELIGION der WELTFORMEL bekannter. Rede darüber. Schreibe darüber. Erstelle Links zu meinen Seiten. ...

5. Lebe die RELIGION der WELTFORMEL. Trefft euch regelmäßig. Diskutiert darüber. Macht einzeln oder gemeinsam dazu passende Übungen.

6. Wenn ihr eurer alten Religion oder Weltanschauung verhaftet bleibt: dann prüft wenigstens die Weltformel darauf hin, ob sie euch trotzdem weiterbringen kann.-

Michael Klinneter und das Weltensystem danken

Dienstag, 6. Oktober 2015

ETHISCHE Weltformel

Michael Klinneter fragte den Größtmeister Weltformel: "Sind alle für sich selbst, ihren Willen und ihre Taten verantwortlich?"

Da antwortete Guru Weltformel: "NIEMAND KANN ETWAS DAFÜR, WAS, WER UND WIE ER IST! Nicht einmal Gott! Erst recht nicht der Mensch. Das schließt seinen Geist und seinen Willen mit ein."

"Ist dann Ethik nicht sinnlos?" rief Klinneter aus.

"Ethik hat schon ihren Sinn. Man kann ja trotzdem sagen, was richtig, gut oder gerecht und was falsch, böse, schlecht oder ungerecht ist", antwortete GRÖMPRAZ Weltformel.

Klinneter: "Wie kann man sich überhaupt Hoffnungen machen in einer Realität, in der nichts und niemand etwas für sich kann?"

Meister Weltformel: "Für die Realität, das Weltensystem und das Sein bzw. Seiende als Ganzes, ja sogar für das Leben jedes Einzelnen im Weltensystem gilt: DAS GUTE SIEGT UND ÜBERWIEGT! - Das ist der Fluss des Lebens. Wer sich dem entgegen stellt, ist eine Schande für das Weltensystem und schadet sich auf Dauer selbst. Trotz aller Anstrengungen kann niemand lange gegen den Strom schwimmen. Es ist nicht nur besser, sondern auch klüger, MIT dem Strom zu schwimmen."

Klinneter:"Was soll ich tun?"

Weltformel: "Vertraue auf den Fluss des Lebens, auf Gott, auf das Weltensystem, auf die Schöpferische Ethik oder auf das Sein als Ganzes! Frage dich: 'Was ist das Beste, das ich für das Weltensystem tun kann? Was kann ich dazu beitragen, dass das Weltensystem zum besten aller logisch möglichen Weltensysteme wird?' Und wenn du die Antwort gefunden hast, dann tu das! Oder tu auch nichts, wenn das das Beste für das Sein als Ganzes ist! Man kann aus jeder Situation das Beste für das Weltensystem herausholen oder machen. Denke, handle und fühle nicht weltlich, sondern weltensystemisch! - Das ist die ETHISCHE Weltformel."

"Wow! Gehe ich richtig in der Annahme, dass diese Aufgabe nicht nur an mich als Mensch gerichtet ist, sondern an alle Wesen im Weltensystem - einschließlich Gott?", hakte Klinneter nach.

"Da liegst du richtig", bestätigte Größtmeister Weltformel Klinneter. "Auch Gott sorgt dafür, dass das bestmögliche Weltensystem zur Existenz kommt. Von diesem ist er selbst ein Teil. Natürlich kann sogar Gott nicht sich selbst erschaffen - wohl aber den REST DES WELTENSYSTEMS, den REST DER REALITÄT."

"Aber wie soll ich deiner großen Aufgabe nachkommen können, wo ich doch nichts für mich kann?" zweifelte Klinneter noch immer.

Die Antwort von Weltformel lautete: "Versuche es einfach! Streng dich an! Und wenn du erfolglos bist oder du schon den Versuch nicht hinkriegst, dann bist du trotzdem nicht verloren. Denn der lange Fluss des Lebens im Weltensystem wird dich eines Tages zu den benötigten Fähigkeiten und Eigenschaften tragen. Langfristig wirst du zum Guten umprogrammiert, könnte man auch sagen. Je länger dieser Prozess dauert, umso schmerzhafter ist er aber meist."

Klinneter: "Aber was ist das Gute und das Richtige überhaupt?"

Weltformel: "Kurz und knapp: WUNSCHERFÜLLUNG und GERECHTIGKEIT! Es ist gut und richtig, Wollen zu realisieren, einen Wunsch zu erfüllen. Und es ist gut und richtig, mehrere (gleich starke) Wünsche GLEICHERMASSEN zu erfüllen. Als Gebot formuliert: 'Erfülle so viel Wollen wie möglich so gerecht wie möglich!' - Das ist das Wesentliche - die ETHISCHE Weltformel konkretisiert."

"Um dich richtig zu verstehen: Soll ich mich nur um mein eigenes Wollen im Hier-und-Jetzt kümmern?" hakte Klinneter nach.

Weltformel schüttelte den Kopf. "Natürlich geht es bei der ethischen Weltformel nicht nur um dein eigenes Wollen, sondern auch um das Wollen jedes anderen, um das Wollen von allen zusammen. Und es geht nicht nur um gegenwärtiges Wollen, sondern auch um das voraussichtliche Wollen in der Zukunft. Und es geht sogar um das vergangene Wollen, auch wenn es nicht mehr erfüllt oder realisiert werden kann; aber wenigstens im Hinblick auf das Ideal der Gerechtigkeit muss es berücksichtigt werden.

Das ist die PRINZIPIELLE Antwort auf deine Frage. Wenn es um die PRAKTISCHE Umsetzung geht, muss man im Auge behalten, dass du kein vollkommener, großer Gott, sondern nur ein unvollkommener, kleiner Mensch bist. In manchen Situationen wäre es das Beste für das Weltensystem, dich für die anderen zu opfern; in anderen Situationen kannst du nichts Besseres für das Weltensystem tun, als dein eigenes gegenwärtiges Wollen zu verwirklichen; in wieder anderen Situationen wäre noch anderes Verhalten das Beste für das Weltensystem; Weisheit ist hier gefragt.

Schließlich spielt es eine Rolle, dass du das Weltensystem nicht über deine gegenwärtige Welt hinaus wahrnehmen kannst; es spielt also eine Rolle, dass die verschiedenen Welten voneinander getrennt sind. Das Gebot, das Beste für das Weltensystem zu tun, kann daher heruntergebrochen werden zu dem praktikableren Gebot, das Beste für unsere Welt zu tun - im Hinblick auf Wunscherfüllung und Gerechtigkeit bzw. im Hinblick auf maximale und gerechte Wunscherfüllung. Die Welt ist aus einem bestimmten Blickwinkel wie eine zu kultivierende Wildnis für weltensystemische Gärtner.

Und selbst "Welt" kannst du herunterbrechen - zu dem Bereich, den du überblickst - und damit die ethische Weltformel noch praktikabler machen. Wenn du dich bemühst, möglichst viel zu überblicken und im überblickten Bereich möglichst viel Wollen möglichst gerecht zu realisieren, tust du das Menschenmögliche. Wenn dann trotzdem etwas schiefgehen sollte, brauchst du keine schmerzhafte Umprogrammierung, sondern höchstens mehr Wissen, um auf den richtigen Weg zu gelangen.

Für allgemeine Gerechtigkeit bei der Wunscherfüllung muss natürlich trotzdem noch gesorgt werden, soweit es in unserer Welt oder in unserem Bereich möglich ist. Es ist oft nicht möglich. Aber es ist auch nicht recht, Wunscherfüllung und Gerechtigkeit absichtlich und ohne Not anderen Wesen oder Welten aufzubürden. Darum halte dich einfach an die ethische Weltformel:

Erfülle so viel Wollen wie möglich so gerecht wie möglich!"

"Vielen Dank für deine Aufklärungen!" sagte Klinneter und fühlte sich erleuchtet und froh.-

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1. Die Weltformel existiert.
2. Die Weltformel wurde von Michael Klinneter entdeckt.
3. Die Weltformel ist die Grundlage für eine beweisbare Religion. (Siehe z.B. Gottesbeweis von Michael Klinneter)
4. Die Weltformel zu kennen ist gut.
5. Die Weltformel bekannter zu machen ist besser.
6. Die Weltformel lautet: "Das reale Seinsganze ist das bestmögliche Seinsganze."
7. Die Ethik der Weltformel lautet: "Erfülle so viel Wollen wie möglich so gerecht wie möglich!" (ETHISCHE Weltformel)

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Montag, 28. September 2015

Leibniz' Irrtümer

Ein paar Menschen kamen zu Michael Klinneter und sprachen zu ihm: "Wir sind hochgebildet. Deine Lehre kommt uns bekannt vor. Hat das Gleiche nicht schon Gottfried Wilhelm Leibniz Jahrhunderte vor dir verkündet, als er über Gott und die beste aller möglichen Welten eine berühmte Schrift verfasste?"

"Das ist doch Unsinn! Ihr haltet euch für hochgebildet. Ich halte euch eher für eingebildet. Trotzdem werde ich Größtmeister Weltformel für euch befragen."

Neugierig ging Klinneter zu GRÖMPRAZ Weltformel und fragte ihn: "Hast du dich schon anderen Menschen als mir gezeigt?"

Guru Weltformel antwortete: "Natürlich, ich habe mich nie versteckt. Viele haben mich erfühlt. Leibniz erfasste einige Teile oder Aspekte von mir auch denkerisch sehr scharf. Wenn du ihn studieren würdest, könntest du noch etwas lernen. Aber wenn es um die richtige Formulierung von mir geht oder gar um meine Begründung, so bist du, Michael Klinneter, Leibniz weit voraus! Was du in deiner Schrift DIE WELTFORMEL UND DIE RELIGION, DIE AUS IHR FOLGT über Leibniz' Irrtümer geschrieben hast, ist korrekt."

Darauf Klinneter erfreut: "Wenn das so ist, will ich mich selbst zitieren:

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Leibniz' Irrtümer

Leibniz zäumt das Pferd von hinten auf: Ohne einleuchtende Begründung setzt er voraus, dass es einen guten, allwissenden, allmächtigen Gott gibt. Daraus folgert Leibniz, dass Gott die beste aller möglichen Welten erschafft. Aber da Gott von ihm nicht bewiesen wird, glaubt heute kaum ein Mensch, in der besten aller möglichen Welten zu leben.

Außerdem unterscheidet Leibniz Gott und die Welt zu stark - als ob sie nicht beide zum selben Seinsganzen (Weltensystem, Sein als Ganzen, Totalität der Existenz) gehören würden.

Ich dagegen beweise zuerst, dass das tatsächliche, das real existierende Seinsganze (Weltensystem) - einschließlich eines zunächst nur möglichen Gottes, also eines Gottes, der vielleicht existiert, vielleicht aber auch nicht existiert - bestmöglich ist. Zusätzlich beweise ich, dass ein bestmögliches Weltensystem einen guten, allwissenden, allmächtigen Gott enthalten muss. Aus beidem zusammen folgt dann, dass ein guter, allwissender, allmächtiger Gott tatsächlich existiert.

Meine Argumentation läuft also beinahe in die entgegengesetzte Richtung wie die von Leibniz: bei ihm - von einem willkürlich vorausgesetzten Gott aus hin zu dessen Schöpfung; bei mir - von einem wohlbegründeten, somit nicht willkürlich vorausgesetzten, sondern einleuchtenden Sein als Ganzen aus hin zu Gott.

Bei seinem Ansatz bleiben viele Fragen offen, bei meinem nicht.

Bei seiner Antwort leben wir zwar in der besten aller möglichen Welten; wir wissen aber trotzdem nicht, ob die Welt gut genug ist, dass wir uns freuen können. - Bei meiner Antwort leben wir in dem besten aller möglichen Weltensysteme - und wir können sicher sein, dass das Weltensystem gut genug ist, um größtmögliche Freude empfinden zu dürfen, wenn wir an das große Ganze und unsere Stellung darin denken.
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(Aus Die WELTFORMEL - und die RELIGION, DIE AUS IHR FOLGT. (Die ANTWORT auf die großen Fragen) Von Michael Klinneter)"-

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